DO 27 History
Der
Ursprung der DO 27 geht auf die von einem Sohn von Dr. Claude Dornier
in Spanien entwickelte Do 25 zurück. Da nach dem Krieg die Entwicklung
von Motorflugzeugen nicht möglich war, wurde eine kleine Flugzeugbau
Einheit in Madrid gegründet und entwarf die DO 25 um an einer
Ausschreibung der Spanischen Luftfahrbehörde für ein leichtes
Transport- und Verbindungsflugzeug teilzunehmen. Aufgrund des
überzeugenden Entwurfs wurde der Auftrag zur Entwicklung eines
Prototyps erteilt und die Produktion in Kooperation mit CASA
aufgenommen. Der erfolgreiche Erstflug der DO 25 erfolgte am 23.06.54
in Spanien.
Aus der DO 25 wurde bald die stärkere Variante DO 27 entwickelt. Die DO
27 konnte sich schnell als STOL Flugzeug mit überzeugenden Kurzstart-
und Landefähigkeiten profilieren. Als 1955 das Verbot der Produktion
von Motorflugzeugen in Deutschland aufgehoben wurde, platzierte die
Bundeswehr umgehend einen umfangreichen Auftrag für die DO 27. Somit
verkörpert die Do 27 das erste nach dem Krieg in Serie produzierte
Flugzeug überhaupt. Der Siegeszug der Do 27 setzte sich in vielen
Lädern der Erde fort und fand sein Ende nach 600 produzietrten
Exemplaren mit Auslaufen der Produktion Ende der sechziger Jahre.
Insgesamt
können die Flugeigenschaften der DO 27 mit denen des Fieseler Storchs
verglichen werden. Nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst bei der
Bundeswehr fand die DO 27 in den verschiedenen Versionen Einsatz bei
zahlreichen Flugsportgruppen der Bundeswehr. Aufgrund der Performance
liegt der Einsatz häufig in Schleppflügen mit Segelflugzeugen im
Schlepp, oder im Absetzen von Fallschirmspringern. Auch heute noch ist
die DO 27 vielfach im Clubeinsatz in ganz Deutschland zu finden.
Die bei der RK Flugdienst eingesetzte Maschine verfügt als Version A4
über ein Fahrwerk mit breiterer Spur, was besonders die Eingenschaften
bei Seitenwind entscheidend verbessert. Das von der RK Flugdienst
eingesetzte Exemplar wurde 1960 bei Dornier gebaut und wird heute als
D-EOAD vom Flugplatz Uetersen aus betrieben. Auch diese Maschine wird
für die Werbung für den fliegerischen Dienst in der Bundeswehr
eingesetzt und kann auf entsprechenden Veranstaltungen präsentiert
werden.
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